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Was Liebe ist

Wenn ein Sonnenstrahl das Herz erhellt und Frohsinn sich beim Bild einstellt.

Wenn die Einsamkeit zerrinnt und Freude ihren Platz einnimmt.

Wenn die Zukunft nicht mehr kalt und fahl und Freude bringt der Geliebten Schall.

Wenn geben bringt und nehmen unbekannt, dann ist der Liebe Ziel erkannt.

Wenn eins statt zwei erscheint, erst dann die Seelen sind vereint.

Totenvögel

Sie kreisen lautlos und träge über den Himmel. Lassen sich einzeln oder paarweise nieder, auf Ästen am Boden und an Plätzen auf denen sie das Geschehen beobachten können. Sie wirken meist bekümmert und sind es nicht. Sie kommen näher um besser zu sehen, wiegen die Köpfen und geben endlich ungefragt Ratschläge.

So lange das Opfer noch etwas Kraft hat meinen sie es nur gut, sie wollen ja helfen, aber nicht mit Taten nur mit Ratschlägen, den auch die sind schon eine große Hilfe, zumindest aus ihrer Sicht.

Manche Opfer hören auf sie, andere halten sich die Ohren zu und retten sich selbst.

Erst wenn das Opfer zu keiner Gegenwehr mehr fähig ist schreiten sie zur Tat. Nun wissen sie woran es fehlt. Sie beginnen am Opfer das herauszutrennen was noch lebt. Geben Ratschläge und träufeln ihr Gift in die Wunden, legen Verbände an und wundern sich das die Wunden schwären.

Das Gift besteht aus ihren unerfüllten Wünschen, ihren vergeblichen Hoffnungen die sie gesammelt haben, ihren zahllosen Enttäuschungen, dieses Gemisch welches mit der Zeit sauer wird, geben sie gerne und ungebeten, denn es hilft ihnen selbst.

Wenn sie ihr Opfer dann zu Tode gepflegt haben, wenn es ihre Ratschläge zu seinem Schaden beherzigt hat, beweinen sie es, wiegen die Köpfe und erheben sich um das nächste Opfer zu retten.

Wer kennt sie nicht diese Totenvögel, die sich oft hinter der Maske guter Freunde verstecken.

Der Wahnsinn ist Jahrzehnte alt und trotzdem macht niemand halt.
Den was der Zeitgeist hat ersonnen, dem darf niemand mehr entkommen.
Es fragt auch keiner mehr warum, denn dann wäre er ja dumm
Drum wird ganz eifrig darauf los gestritten, zum Teufel mit den guten Sitten.
Nur die Kinder dürfen es nicht wissen, denn das schont das eigene Gewissen.
Warum die Mutter nicht mehr will, darüber schweigt sie gerne still,
und ohne einen Partner ist das Leben auch viel smarter
Am Ende ist der Schaden groß und der Scheck fällt in Mutters Schoß.
Damit lebt es sich dann ohne Sorgen, der Vater kann sich ja ein Leben borgen
Und wer darüber spricht ist ein ganz gemeiner Wicht.
Denn leiden soll der Mann ganz leise, sonst stört er der Gesellschaft Kreise.
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht ist doch mal wer entsetzt
und alle denken wieder daran, was man einem Partner antun kann.

Der Ellbogen

Wer in der Welt nach oben will steht niemals still

Wer Mitleid hat ist nur zu schwach zum Kämpfen, man muss nur seine Skrupel dämpfen

Wer hilft an die Spitze und das in aller Kürze

Wer bahnt den Weg ins Rettungsboot und achtet nicht auf fremde Not

Wer garantiert das Überleben, wenn der Weg ist nicht nur eben

Wer entscheidet das Gefecht und gibt den Egomanen recht

Der Ellbogen ist´s, der all dies schafft

Doch halt und nachgedacht

Wer liefert den Zellen das Essen, es ist das Herz hast du´s vergessen

Wer sorgt für Sauerstoff, es die Lunge wie ich hoff

Wer steuert das Gefühl und führt durchs tägliche Gewühl

es ist der Bauch, das wisst ihr auch

Wer lenkt uns durch die Welt und hilft zu sehn wie sie ist bestellt,

das Aug allein muss da der Helfer sein

Was macht nun den Ellbogen so wichtig, warum wird er benutzt so tüchtig

Notwendigkeit, Dummheit oder Gier, die Frage stellt sich mir

Wenn das Notwendige ist schon getan, welchen Beitrag liefert der Ellbogen dann,

Gier alleine macht nicht glücklich, auch wenn man strampelt noch so tüchtig

Und wie bekannt erntet jeder was sät, wer das nicht beachtet, sich selbst ins Abseits verfrachtet

Dummheit als Begründung für ein Tun, liefert nicht den gewünschten Ruhm

Egomanie verhindert, dass in der Not sich jemand um den Egomanen kümmert

Darum lass den Ellbogen das sein was er ist, ein Teil des Knochengerüsts

Der Karren

Der Karren steckt im Dreck,

da muss ich sehr schnell weg.

Es  muss ein neuer Karren her,

sonst hab  ich keine Freude mehr.

Kaum war  der neue Karren da,

da war die Welt ganz wunderbar.

Es wurde umgeladen,

bis er ächzte der neue Wagen.

Dann ging es munter weiter,

sehr fröhlich und sehr heiter.

Der Karren wurde nicht geschont,

das war der Kutscher so gewohnt.

Die Räder liefen heiß,

das war dafür der Preis

Und nach kurzer Zeit,

war es dann so weit.

Der Karren steckt im Dreck

……..

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